Aktuelles für Lehrpersonal: Wende bei Lehrkräften mit DDR-Abschluss

{referenz:teaser_einkaufsvorteile}

Zur Übersicht aller Meldungen für Lehrerinnen und Lehrer:

Wende bei Lehrkräften mit DDR-Abschluss

Jahrzehntelang haben rund 2.000 LehrerInnen mit DDR-Abschluss in der Thüringischen GEW für eine Gleichbehandlung mit ihren KollegInnen gestritten. Anfang Juni hatten sich GEW und die Minister für Finanzen und Bildung auf eine Angleichung geeinigt. Nun hat auch die CDU-Fraktion im Landtag ihren Widerstand aufgegeben. Die Einigung betrifft sowohl angestellte als auch verbeamtete LehrerInnen für die Klassen 1 bis 4 sowie an Förderschulen, die eine Ausbildung nach dem Recht der ehemaligen DDR absolviert haben. Bisher waren sie in die Besoldungsgruppe A11 bzw. Entgeltgruppe 10 eingruppiert. Allenfalls

nach langjähriger Tätigkeit konnten sie eine Beförderung auf das Niveau der übrigen Grundschullehrkräfte (A12 bzw. E11) erreichen. Nach einer zweijährigen Überleitungsphase werden die betroffenen KollegInnen zum 1. Januar 2017 voll gleichgestellt sein. „Diese Anerkennung der von Grundschullehrerinnen und -lehrern erbrachten Leistungen war längst überfällig“, erklärte Thüringens GEW-Vorsitzender Wolf. Die GEW begrüße, dass die CDU nun endlich ihre Blockadehaltung aufgegeben habe. Die Änderung des Besoldungsgesetzes wird in der letzten Landtagssitzung dieser Legislaturperiode behandelt.

Quelle: MAGAZIN für Beamtinnen und Beamte, Ausgabe 07-08/2014


 

mehr zum Thema:
Startseite | Sitemap | Publikationen | Newsletter | Kontakt | Impressum
www.lehrpersonal.de © 2019