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GEW Rheinland-Pfalz begrüßt den sofortigen Wegfall unangekündigter Leistungsnachweise – Langjährige Forderung der Bildungsgewerkschaft damit erfüllt
Zum Schuljahresbeginn 2025/26 schafft Rheinland-Pfalz unangekündigte Leistungsnachweise ab. Die GEW Rheinland-Pfalz begrüßt die Entscheidung als wichtigen Schritt hin zu mehr Fairness, Transparenz und Lernfreude an den Schulen.
Das neue Schuljahr 2025/26 startet mit überraschend guten Nachrichten. Bildungsminister Sven Teuber kündigte an, dass unangekündigte mündliche und schriftliche Leistungsnachweise ab sofort nicht mehr zulässig sind.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Rheinland-Pfalz begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich. „Mit der Abschaffung unangekündigter Leistungsnachweise setzt das Land ein klares Signal für eine faire, transparente und lernförderliche Schule“, erklärt die GEW-Landesvorsitzende Christiane Herz.
Unangekündigte Tests hatten nach Einschätzung der Gewerkschaft oft das Gegenteil von nachhaltigem Lernen bewirkt und wurden deshalb seit Jahren durch sie kritisiert. „Solche Prüfungen verstärken Angst und Leistungsdruck. Sie verhindern, dass sich Schülerinnen und Schüler mit Freude und Ruhe auf Lerninhalte einlassen können“, betont Herz. Mit der neuen Regelung werde die Grundlage für eine bessere Lernmotivation geschaffen.
Die GEW sieht in der Maßnahme zugleich einen Gewinn an Transparenz. „Wenn Prüfungen angekündigt sind, können sich Schülerinnen und Schüler gezielt vorbereiten. Das schafft Gerechtigkeit und verhindert oberflächliches Auswendiglernen und ein Miteinander von Lehrenden und Lernenden auf Augenhöhe“, sagt Herz.
Darüber hinaus eröffnet die neue Regelung nach Ansicht der GEW neue pädagogische Freiräume. Statt kurzfristiger Abfragekultur entstehe Zeit für den Erwerb von vertieftem Wissen, für Kompetenzentwicklung und für die gezielte Begleitung durch Lehrkräfte.
Christiane Herz hebt auch den kulturprägenden Charakter der Änderung hervor: „Mit diesem mutigen Schritt bekennt sich Rheinland-Pfalz zu einer positiven Lern- und Fehlerkultur. Wir brauchen eine Schule, die Vertrauen schenkt und Lernfreude fördert.“
Die GEW ist überzeugt, dass mit dieser Entscheidung ein wichtiger Fortschritt für die Schulentwicklung angestoßen wurde. „Das Land geht damit einen Schritt in Richtung eines zeitgemäßen, lernpsychologisch fundierten und respektvollen Lern- und Leistungsbegriffs“, so Herz abschließend.
Quelle: Pressemitteilung der GEW-Rheinland-Pfalz vom 18.08.2025,
Kontakt: Christiane Herz, Vorsitzende GEW Rheinland-Pfalz |christiane.herz@gew-rlp.de |
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